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Berlin

Du musst flexibel sein!

Stadtleben.de präsentiert gemeinsam mit der degewo - dem führenden Wohnungsunternehmen in Berlin - Neues zum Thema "Mehr Stadt. Mehr Leben."



Hier findet Ihr Neuigkeiten zum "Stadtleben" in Berlin: Die erste eigene Wohnung
soll mitten in den hippen Szenekiezen sein, wo die Nachbarn genauso viele Partys feiern wie man selbst. Oder doch nicht? Was wollen jungen Leute zwischen Ausbildung, Studium und Familiengründung?



Ortstermin Berlin-Marzahn. Ein frisch renoviertes Hochhaus, achter Stock. Christian Beck öffnet die Tür. Der 18-Jährige trägt Malerklamotten, auf dem Kopf eine Mütze – und pinselt mit großer Sorgfalt Wände. Grund dafür ist ein Projekt, das es so noch nie gegeben hat: Es nennt sich „Wohnführerschein“ und wird von Christians Abiturklasse auf die Beine gestellt. Das Ziel: Junge Leute auf ihre erste eigene Wohnung vorzubereiten.



Seit Monaten entwickeln die Marzahner Schüler ein Lehrprogramm, das später anderen Mieter-Frischlingen den Weg in die Eigenständigkeit erleichtern soll. Ein wichtiges Forschungsfeld des Pilotprojekts ist eine sanierte Testwohnung. Fast täglich treffen sich Christian und seine Mitschüler, um die leerstehende Fünf-Zimmer-Wohnung WG-tauglich zu machen: Räume aufteilen, Wände streichen, Möbel kaufen. Das zieht jede Menge Arbeit und unendliche Diskussionen nach sich. Einziehen wird hier jedoch niemand aus der Gruppe. Die fertige Wohnung soll ein Musterbeispiel dafür werden, wie junge Berliner sich ihre erste eigene Bleibe vorstellen – wenn sie nur wollen.



Denn nicht nur junge Leute haben Schwierigkeiten, ein geeignetes Zuhause zu finden. Auch den Berliner Wohnungsunternehmen fällt es nicht immer leicht, an passende

Jungmieter zu kommen. Um mehr über ihre Nachwuchsklienten herauszufinden, haben sich die Gesellschaften allod, degewo und Marzahner Tor zusammengetan und finanzieren das Projekt. Davon haben alle Beteiligten einen Vorteil: Der Wohnführerschein soll künftig auch in anderen Schulen auf dem Lehrplan stehen. Mieterpflichten und soziale Kompetenz gegenüber Nachbarn sind nur einige der Punkte, die es zu vermitteln gilt.



Christian Beck jedenfalls freut sich, nach dem Abitur zu Hause auszuziehen – am liebsten in eine WG: „Bei kleinem Budget muss man Abstriche machen“, weiß er. Lage und Kiez sind ihm deshalb nicht so wichtig, es darf auch anonym sein – Hauptsache, die Verkehrsanbindung stimmt: „Man muss flexibel sein und das bin ich“, sagt er. „Um abends nach Friedrichshain oder Kreuzberg zu kommen, brauche ich nur eine Bahnstation in der Nähe.“ Die degewo weiß um die kleinen Geldbeutel der jungen Leute und bietet deshalb ein Service-Programm für Auszubildende und Studenten. Der Grund: Stadtteile, die zu Überalterung neigen, sollen jünger werden – und damit attraktiver. Diesen Sommer startet zum achten Mal die „Azubi- und Studentenaktion“ der degewo: In verschiedenen Berliner Bezirken werden Wohnungen für wenig Geld angeboten, im ersten Mietjahr beispielsweise zum halben Preis, im zweiten Jahr gibt es 35 Prozent Rabatt und immerhin noch 25 Prozent im dritten Jahr.











Über die degewo


Die degewo ist das führende Wohnungsunternehmen in Berlin. Unter diesem Namen agieren seit Mai 2008 die kommunalen Wohnungsgesellschaften DEGEWO AG, KÖWOGE und WBG Marzahn am Markt. Mit rund 70.000 Wohnungen und 1.500 Gewerbeobjekten in allen Teilen Berlins zählt die degewo zu den Top Ten der Immobilienbranche in Deutschland.



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