Stadtauswahl:
Umkreis: 25 km
Berlin

Der Stadtleben.de đŸ€Ą Fastnachtsguide

Berliner mit bunten PartyhĂŒten

In unserem Guide erfĂ€hrst du alles ĂŒber Fastnacht vom Ursprung bis zu Feier- und Veranstaltungstipps, um das Wichtigste ĂŒber die nĂ€rrische Zeit des Jahres zu kennen und zu wissen, wo und wie du feiern kannst.

  • Warum gibt es Fastnacht?
  • Wann wird es gefeiert?
  • Wie wird Fastnacht gefeiert?
  • Was ist das Besondere?
  • Wo wird die Zeit wie gefeiert?

Wir wissen es! Viel Spaß mit unserem Guide zur Fastnacht. Danach bist du rundum informiert. Sollten doch noch Informationen oder eine Veranstaltung fehlen, kannst du uns jederzeit eine Nachricht an redaktion@stadtleben.de schicken und wir aktualisieren unseren Guide.


97 Veranstaltungen rund um Fastnacht

Die passende Veranstaltung ganz einfach ĂŒber den Sofortfilter finden. Tipp: Name oder Ort eingeben.

Filter




Diese Woche

NĂ€chste Woche

MĂ€rz 2020

Fastnacht - die fĂŒnfte Jahreszeit: Infos, Planung und Tipps

Gruppe von PartygÀngernEine Band namens WandaDrei mÀnnliche Cheerleader

Fastnacht, Karneval, Fasching - UrsprĂŒnglich wird die fröhlich ausgelassene Zeit, wie man sie letztendlich auch nennen mag, in der letzten Nacht vor der Fastenzeit vor Ostern ausgeĂŒbt. Heutzutage ist die Fastnachtszeit eine lĂ€ngere Phase. Der Name Fastnacht stammt aus dem Hochdeutschen vastnacht und bedeutet Vorabend der Fastenzeit. Doch in anderen Regionen findet man auch zahlreiche andere Namensgebungen. So zum Beispiel kommt der Name Karneval von carne levare (Fleisch wegnehmen). Demnach wird in der Fastenzeit auf einige Lebensmittel verzichtet, von denen zuvor, in der Fastnachtszeit, noch Übermengen verspeist werden.

UrsprĂŒnglich kommt die Fastnacht aus dem katholischen Bereich. In den 1990er Jahren kam dann aber der Boom auch in den protestantischen Gegenden.

Vom 11.11. um 11:11 Uhr des Vorjahres arbeitet man hin bis zur eigentlichen Fastnachtszeit des nĂ€chsten Jahres. Der ursprĂŒngliche Beginn ist der 6. Januar, der Dreikönigstag. Die LĂ€nge der eigentlichen Fastnachtssaison ist dann abhĂ€ngig von dem beweglichen Datum des Osterfestes. Demnach ist Aschermittwoch am 46. Tag vor dem Ostersonntag. Wichtige Tage der nĂ€rrischen Zeit sind die Weiberfastnacht / der schmotzige Donnerstag / der Fette Donnerstag, der Rosenmontag und der Aschermittwoch, mit dem die Fastenzeit beginnt. Je nach Region und Gegend variiert auch hier die Namensgebung und die Bedeutung der jeweiligen Tage. Die grĂ¶ĂŸten UmzĂŒge Deutschlands gibt es in Köln, Mainz und DĂŒsseldorf.

Warum wird gefeiert?

Gefeiert wird die Zeit vor der Fastenzeit, die Phase, die ab Aschermittwoch beginnt. Doch warum?

Die ersten VorlÀufer des Karnevals wurden bereits vor 5000 Jahren in Mesopotamien gefeiert.

Bis heute ist das Gleichheitsprinzip, das damals zum ersten Mal bei ausgelassenen Festen ausgeĂŒbt wurde, ein bedeutsames Merkmal des Karnevals.

In den gesamten Kulturen rund um das Mittelmeer lassen sich Ă€hnliche Feste nachweisen, bei denen oftmals der Winter hinter sich gelassen und der FrĂŒhling gefeiert werden sollte. So gab es zum Beispiel bei den Römern bereits UmzĂŒge, bei denen geschmĂŒckte Schiffswagen umhergezogen wurden. Kelten dagegen verkleideten sich als Geister, Kobolde oder andere Gestalten aus der Natur.

Seit dem 19. Jahrhundert findet außerdem am 11.11. um 11:11 Uhr jĂ€hrlich die Eröffnung der Karnevalssaison statt. Denn ursprĂŒnglich gab es vor Weihnachten ebenso eine Fastenzeit wie vor Ostern, bei der auf bestimmte Lebensmittel verzichtet werden musste. Diese begann am 11. November. Demnach ist der Martinstag ein zusĂ€tzlicher “kleiner” Karneval.

Das ist Brauch an Fastnacht

  • Fastnacht wird auf unterschiedliche Weisen zelebriert. Hier ist von UmzĂŒgen bis hin zu Verkleidungen und MaskenbĂ€llen alles möglich.
  • An UmzĂŒgen, Feiern etc. begrĂŒĂŸen sich die Karnevalisten oder schließen ihre BĂŒttenreden mit Narrenrufen, wie Helau oder Alaaf, ab. Welchen Ruf sie dabei verwendet, ist abhĂ€ngig von der Region Deutschlands. Zu Fastnacht werden bestimmte Gerichte bevorzugt oder sogar ausschließlich in dieser Zeit gegessen. Die Speisen bestehen dann hauptsĂ€chlich aus den Zutaten, die wĂ€hrend der Fastenzeit verboten sind. Davon sind zum Beispiel Fleisch, Eier und Fett betroffen.
  • An vielen Orten gibt es zu Mitternacht am Aschermittwoch die Tradition, dass eine Strohpuppe, verantwortlich fĂŒr die Lasten der vorangegangenen Tage, verbrannt wird.

Die regionalen Unterschiede der nÀrrischen Zeit

Ob Karneval, Fastnacht oder Fasching... Es gibt noch zahlreiche andere Namensgebungen, die von der Region und dem Land abhÀngig sind.

In Deutschland sind die Hochburgen des Faschings vor allem das Rheinland (Raum Köln, Bonn, Aachen, DĂŒsseldorf) und die schwĂ€bisch-alemannische Fastnacht. Bereits 1804 entstand in Köln der Ruf Kölle Alaaf, der damals allerdings als Toast-Ruf fĂŒr Friedrich Wilhelm IV. von Preußen galt.

Schaut man auf die restliche Welt, fallen einem noch viel mehr Unterschiede auf:

Eine besondere VitalitĂ€t hat der Karneval in Lateinamerika entwickelt. So sollte jedem der Karneval in Rio bekannt sein. Ein anderes Beispiel aus SĂŒdamerika ist der Karneval von Oruro. Weitere bekannte und bestaunenswerte Feierlichkeiten sind zum Beispiel der Karneval in Venedig oder der Karneval von QuĂ©bec. Auch in den SĂŒdstaaten der USA findet man eine beeindruckende Karnevalstradition vor. In Namibia dagegen findet Karneval an diversen Orten im gesamten Land statt und hat hier sogar bereits keinen zeitlichen Bezug zur Fastenzeit mehr.

    Die wichtigsten Fastnachtsregeln im Überblick

    Eine Gruppe GeishasKostĂŒme zum Thema Dia de los MuertosBunte Partygruppe

    1. Ausreden – Zu kalt, zu voll, zu windig. Falsch, Fastnacht ist (wie fĂŒr viele auch Malle) nur einmal im Jahr, Ausreden gelten hier nur im absoluten Ausnahmefall. Auch die Fastnachtsmuffel unter Euch sollten sich hier mal aufraffen und von der ausgelassenen Stimmung anstecken lassen. Fastnacht bedeutet schließlich nicht nur KostĂŒmieren, sondern auch Lebensfreude und Ausgelassenheit pur!

    2. Bier oder auch andere alkoholhaltige GetrĂ€nke – die ausgelassene Stimmung verleitet den ein oder anderen Cowboy oder motivierte Krankenschwestern dazu, etwas mehr Alkohol als sonst zu konsumieren. An und fĂŒr sich ist das auch kein Problem und gehört fĂŒr viele auch einfach mit dazu. Aber nicht vergessen: Don't Drink & Drive – gerade an Fastnacht gitb es in allen StĂ€dten verstĂ€rkte Polizeikontrollen.

    3. ChamĂ€leon – An Fastnacht habt ihr die Möglichkeit einmal im Jahr die „Sau rauszulassen“ und Euch nach Belieben zu verkleiden und verschiedenste KostĂŒmierungen auszuprobieren! PerĂŒcken, Masken, Netzstrumpfhosen, an Fastnacht ist (fast) alles erlaubt!

    4. Durchhaltevermögen – Viele lĂ€uten bereits am Altweiberdonnerstag den Fastnachtmarathon ein und feiern bis zum Fastnachtsdienstag durch, eine kleine Pause zwischendurch, ausreichend Wasser und auch etwas Schlaf sind da trotzdem auf jeden Fall sinnvoll.

    5. Flirten – Fastnachtszeit ist auch immer Zeit des Flirtens, doch richtiges Flirten will gelernt sein und nicht alle Signale, die in der Menge beim Feiern abgegeben werden, sind nicht unweigerlich als Aufforderung gemeint. Bei den kurzen Röckchen und tiefen Ausschnitten kann der Puls zwar auch mal etwas höher schlagen, aber erlaubt ist immer nur, was beiden gefĂ€llt! Erste AnnĂ€herungsversuche beim Schunkeln oder an der Bar sind natĂŒrlich erlaubt und oft ja auch erwĂŒnscht.

    6. Wertsachen – Bei aller Euphorie, Diebe halten natĂŒrlich besonders an Fastnacht nach leichter Beute Ausschau, also bei zunehmendem Akoholpegel & bebender Stimmung die Wertsachen nicht vergessen und an einem sicheren Ort verwahren.

    Falls wir noch einen lebenswichtigen Tipp vergessen haben sollten, freuen wir uns ĂŒber Eure Nachricht an redaktion@stadtleben.de.

    RĂŒckblick 2020


    Alle Fastnacht 2020 anzeigen...

    RĂŒckblick 2019


    Alle Fastnacht 2019 anzeigen...

    RĂŒckblick 2018


    Alle Fastnacht 2018 anzeigen...