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Wiesbaden

Review: RÜD-Skatetour mit Partyschiff

Bei Sonnenschein und angenehmer Temperatur sammelte sich am 22. August 2009 das Skatervolk an der Reduit in Kastel mit der Polizei und Krankenwagen. Die Spannung steigt vor der Abfahrt. Ein paar Ansagen über Verhalten und Rücksichtnahme wurde den Skatern mit auf den Weg gegeben. Schnell noch eine Schiffskarte holen bei Angelika. Es geht los, wir verlassen das Rheinufer.



Tolles Gefühl, wenn sich einige hundert Skater in Bewegung setzen. Vorweg Friedel Henzler als Chefordner. Wir kommen an die Hauptstraße, die Wiesbadner Straße. Der Autoverkehr wird gestoppt, die Skater fahren erstmals seit Monaten wieder auf einer öffentlichen Straße. Wie auf einer Perlenkette, wie die Zeitung danach berichtete, reihen sich manche Skater hintereinander. Man hat plötzlich viel Platz. Polizei vorneweg, dann die Ordner, die Skater, danach am Ende die Schlussordner, der Krankenwagen, das Organisationsauto und dann der Besenwagen, der alle aufnimmt, die da nicht mehr weiterkönnen. Ganz wenige haben diese Gelegenheit genutzt. Das Tempo ist ja auch moderat. Die Polizei zum Schluss sichert den Konvoi nach hinten ab.



Es geht immer geradeaus bis wir über die Kasteler Straße nach Wiesbaden zur Biebricher Allee. Wir fahren links in die Straße der Republik durch Biebrich Richtung Rhein. Mitten durch Biebrich, mitten auf der Straße zwischen den Häusern, wo hat man das schon. Am Rhein angekommen, geht es rechts am Eiscafe vorbei. Einige flotte Skater, haben sich während der Fahrt ein Eis gekauft!! Am Schloss vorbei gab es „Am Parkfeld“ ein Sammelstopp bei den dort wartenden 100 Skatern, die erst hier zusteigen.



Alsbald setzte sich nun der verstärkte Konvoi Richtung Schierstein fort. Bei Walluf gab es eine kleine Steigung und auch nach Eltville hinein eine leichte Steigung. Der eine zog seine Freundin mit, andere erzählten während der Fahrt vom Urlaub oder über neue Inlinskates. Bei Erbach wurde eine große Pause eingelegt. Dort konnte man auf die Toilette, Getränke kaufen, ruckzuck waren die 15 Kuchen alle. Nach etwa 30 Minuten ging es weiter bis zum Sammelstopp auf dem seitlichen Rheinweg der B42 bei Mittelheim. Und jetzt weiter über die B42 nach Rüdesheim über offene Straße mit Sicht auf den Rhein und später durch die rechts und links gut bewachsene, kühlende B42 bis es dann vor Rüdesheim rechts abging über die Brücke zum Rheinuferweg und anschließender Kastanienallee, um nach dem Adlerturm wieder links ab auf die Hauptstraße zur Rheinstraße in Rüdesheim bis Bahnhof zu gelangten. Geschafft! Nur etwa 15 Teilnehmer hatten im Bus sich so 5 km fahren lassen - das ist sehr vernünftig. Nichts übertreiben – kein falscher Ehrgeiz!



In 30 Minuten waren alle Schifftourfahrer ohne Skates auf dem Schiff verstaut. Nach kurzem Durchatmen, Getränke fassen, war alsbald das Oberdeck voll mit Skatern, die sich bei Musik und Tanz amüsierten und Spaß hatten. In den unteren Decks gab es Essen und Trinken und man konnte sich gut unterhalten. Die nahende Dunkelheit vergrößerte den romantische Teil der Schiffstour. Man konnte sich natürlich auch in Ruhe unterhalten, natürlich ein Deck tiefer. Bei der Skatergemeinschaft kennt man sich größtenteils durch die inoffiziellen Touren mittwochs in Mainz, montags und samstags in Wiesbaden-Erbenheim. Man hat sich einiges zu erzählen. Schade, dass die Schifffahrt so schnell zu Ende ging. Erster Halt in Mainz. Hier stieg ein Großteil auch Wiesbadener aus. In Wiesbaden beim 2. Halt stiegen nicht alle aus. Ein Teil fuhr mit zurück nach Rüdesheim und sogar nach Assmannshausen (Abbau der Musikanlage), um dann mit einem Extrabus nach Bad Schwalbach und Wiesbaden zu gelangen. Ein schöner Tag.



Herbert Reck

(Wiesbadener Interessengemeinschaft der Inlineskater)



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