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Die besten legalen Kräuter zum Verdampfen

Frau mit E-Zigerette Welche Kräuter darf man in Deutscland rauchen?

Bekannt ist die These, dass das Dampfen (Vapen) deutlich weniger gesundheitsschädlich als das Rauchen sei. Überdies lässt die große Auswahl an Vaporizern (Verdampfern) die Verwendung von Heilkräutern zu. Die einzelnen Substanzen wirken jeweils unterschiedlich. Manche bieten einen eher spezifischen und andere einen eher ganzheitlichen Wirkmechanismus. Bei den einen sind die Effekte intensiv, bei den anderen kaum spürbar. 
Wir stellen, ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben, die besten legalen Kräuter zum Verdampfen vor:

Blauer Lotus

Der Blaue Lotus ist eine Heilpflanze mit Tradition. Schon die Alten Ägypter nutzten die heilsamen Effekte der weißlich-blauen bis blauen Seerose. Aufgrund ihrer psychoaktiven Wirkung war sie ein gern gesehener Begleiter in zeremoniellen Sitzungen. Die Art des Wirkmechanismus bietet der Wissenschaft noch viele Rätsel. Umso beeindruckender sind die Wirkungen, die immer wieder beschrieben werden.
Das Wirkspektrum reicht von entspannend bis euphorisierend. Speziell die chemischen Verbindungen der Aporphin-Alkoloide können eine ganze Reihe von Heileffekten bewirken. Hier reicht die Spanne von antiseptisch, antientzündlich über blutdrucksenkend und schmerzstillend bis beruhigend und stimmungsfördernd.

Ginseng

Ginseng ist eine chinesische Heilpflanze mit roten Steinfrüchten. In der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) findet sie schon seit Jahrtausenden Verwendung. Ausgehend ist ihr Heileffekt von ihren Wurzeln, in denen sich 25 unterschiedliche Ginsenosid-Verbindungen sowie Peptidoglykane, Polyacetylene und ätherische Öle finden. In China ist Ginseng als Tonikum bekannt und wird wegen seiner kräftigenden Wirkung auch Kraftwurz genannt.

Darüber hinaus macht Ginseng das Immunsystem widerstandsfähiger und wirkt gegen verschiedene Beschwerden wie Stress, Müdigkeit und Erkältungen. Vaper schwärmen von ihren aktivierenden, belebenden und stimmungsaufhellenden Eigenschaften. Wer an Erschöpfung leidet, kann sein Glück ebenfalls mit Ginseng versuchen, das überdies Entzündungen hemmen und die Konzentration steigern soll.

Guarana

Guarana ist ein lianenartiges Gewächs aus dem tropischen Regenwald. Das Seifenbaumgewächs ist ein echter Fitmacher, dessen anregende Wirkung die von Kaffee um ein Vielfaches übertrifft. Wer Guarana dampft, profitiert für fünf bis sechs Stunden von dem wachmachenden Effekt. Konzentration, Aufmerksamkeit und Leistungsbereitschaft werden stimuliert, ohne dass die Nerven überreizt werden, was zuweilen bei einem intensiven Konsum von Kaffee vorkommen kann.

Während das Koffein die anregende Wirkung erzeugt, wirken die in der Pflanze enthaltenen Gerbstoffe antibakteriell und entkrampfend. Die Saponine verhalten sich ebenfalls antibakteriell und unterstützen die Nieren und den Magen-Darm-Trakt. Außerdem wird Guarana gegen Fieber und Kopfschmerzen eingesetzt.

Damiana

Die Blätter der Damiana wachsen in Mittelamerika und finden sich in vielen Hausapotheken der Einheimischen. Dies liegt daran, dass Damiana dank ihrer ätherischen Öle (Cineol und Thymol) gegen zahlreiche Beschwerden eingesetzt werden kann. Mögliche Anwendungen der Damiana sind Erkältungen, Störungen der Durchblutung und Infektionen. 
Ebenso wirkt die Safranmalve entkrampfend und übt dank ihres Koffeins eine anregende Wirkung aus. Bekannt ist die Damiana vor allem als Aphrodisiakum zur Steigerung der Libido.

Johanniskraut

Johanniskraut gilt als Heilpflanze mit dem stärksten antidepressiven Effekt. In Studien entspricht die Heilwirkung des in Apotheken frei verkäuflichen Medikaments den verschreibungspflichtigen Antidepressiva der Pharmaindustrie. Die Wirkung stellt sich erst bei regelmäßiger Einnahme etwa nach zwei bis drei Wochen ein. Ferner kann Johanniskraut Stress lösen, den Kreislauf aktivieren, Entzündungen bekämpfen und Schwellungen lindern.

Baldrian

Baldrian ist ein natürliches Beruhigungsmittel, das seine Wirkung bereits nach einer halben Stunde entfalten kann. Es wird gegen Stress, Unruhe und Schlafstörungen eingesetzt und wirkt sich wohltuend entspannend und ausgleichend aus. Bereits die Römer und Griechen der Antike waren von den gesundheitsfördernden Eigenschaften der Sumpf- und Feuchtwiesenpflanze angetan und nutzten sie auch gegen Magenkrämpfe und Herzprobleme.