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ūüė∑ Corona Impf- und Testcenter in Deutschland ūüĆ° 2021

Hier findet Ihr die Standorte aller Corona Impf- & Testcenter in verschiedenen Städten auf einen Blick.


Neben Masken, Desinfektionsmittel und Mindestabstand geh√∂ren auch Coronatests immer mehr zum Alltag. In diesem Guide findet Ihr einen √úberblick zu unseren Guides f√ľr Corona Impf- und Testcentren in einigen deutschen Gro√üst√§dten sowie eine √úbersicht zu den verschiedenen Testverfahren und Impfstoffen.¬†

Bitte beachten: Um √ľber √Ąnderungen der Corona-Bestimmungen stets auf dem Laufenden zu bleiben, informiert Euch bitte regelm√§√üig unter:

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ūüíČ Unsere Corona Impf- und Testcenter-Guides im √úberblick ūüß™

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Testverfahren: √úbersicht und Unterschiede

Hier findet Ihr eine Info-√úbersicht mit Erkl√§rungen,¬†Unterschieden¬†und¬†Funktionsweisen¬†der etablierten Verfahren f√ľr einen Covid-Test:
  • die¬†PCR-Tests¬†(Polymerasekettenreaktion) dienen dem direkten Erregernachweis, die Proben werden im Labor analysiert. Die PCR-Technik ist einen Standard-Verfahren in der Virus-Diagnose. Es kann allerdings nur eine aktuelle Infektion nachgewiesen werden, da der Test bestimmte Abschnitte der Erbinformationen feststellt. Auch bei einer zu geringen Viruslast am Anfang oder Ende einer Infektion f√§llt der Test negativ aus. PCR-Schnelltests nutzen die gleiche Methode, k√∂nnen aber ohne Labor durchgef√ľhrt werden. Sie sind allerdings vereinfacht und somit auch ungenauer.
  • Antigen-Tests¬†k√∂nnen den Erreger ebenfalls direkt nachweisen, konzentrieren sich aber nicht auf Erbgutinformationen, sondern auf Eiwei√üfragmente.
  • Antik√∂rper-Tests¬†weisen vor allem eine bereits abgelaufene Infektion nach, wenn der K√∂rper bereits Antik√∂rper gebildet hat. Antik√∂rper-Tests sagen jedoch nichts dar√ľber aus, ob der Patient noch infekti√∂s sind, wie lange die Infektion zur√ľck liegt oder ob ein ausreichender Immunschutz gegen eine erneute Infektion vorliegt.

PCR-Tests

Ein PCR-Test ist das sicherste Verfahren, um in bestimmten Phasen der Infektion, meist zwei bis drei Tage nach der Ansteckung, eine aktuelle Covid-Infektion nachzuweisen. Beim PCR-Test wird die Probe nach Viruserbgut untersucht. Ein PCR-Tests bietet den Vorteil, dass er sehr sensibel ist und schon kleinste Viruslast erkennt. Außerdem liegt seine Treffsicherheit bei 98% bis 99%. Zu den Nachteilen des PCR-Tests zählt zum einen die langen Wartezeiten auf ein Ergebnis: Diese dauern oft mindestens 24 Stunden. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Testprobe mit einem tiefen Rachenabstrich genommen werden muss, um genug Virusmaterial aufzunehmen, was die PCR-Tests recht unangenehm macht.

PCR-Tests eignen sich vor allem f√ľr Patienten, die¬†Corona-Symptome¬†vorweisen, direkten Kontakt mit Infizierten hatten, sich in¬†Risikogebieten¬†aufgehalten haben oder in Clusterausbr√ľchen involviert waren. Manchmal kann es auch passieren, dass ein Patient ein¬†falsch-positives¬†oder ein¬†falsch-negatives¬†Ergebnis bekommt. Nach einer Woche verschwindet das Virus bei vielen Menschen aus dem Halsbereich, bleibt aber weiterhin in der Lunge. Dementsprechend gibt es¬†Phasen¬†der Infektion, w√§hrend denen ein PCR-Test trotz Infektion negativ ausf√§llt. Da der Test au√üerdem bereits bei¬†geringer Viruslast¬†anschl√§gt, kann eine Person auch falsch-positiv getestet werden, auch wenn¬†keine Gefahr¬†der Ansteckung mehr besteht.

Beim Verfahren des PCR-Tests wird das Erbgut des Virus, dass durch einen Rachenabstrich entnommen wird, so lange¬†vervielf√§ltigt, bis ein¬†Messsignal¬†erfasst werden kann, um so auch mit geringer Viruslast eine Infektion nachweisen zu k√∂nnen. Dementsprechend muss, je weniger Viren sich im Blut befinden, das Erbgut so lange vervielf√§ltigt werden, bis der Test anschl√§gt. Als Ma√ü f√ľr die tats√§chlich¬†vorhandene Menge¬†an Viren kann daher der beim PCR-Test ermittelte¬†Ct-Wert¬†herangezogen werden. Der Ct-Wert gibt an, wie¬†oft¬†das Viruserbgut vermehrt wurde. Je¬†h√∂her¬†der ermittelte Ct-Wert ist, desto¬†niedriger¬†war die Viruslast in dem untersuchten Abstrich. Aus der tats√§chlichen Viruslast lassen sich R√ľckschl√ľsse ziehen, wie¬†ansteckend¬†die infizierte Person ist.

Neben dem Standard-PCR-Test mit einer Wartezeit von mindestens 24 Stunden gibt es ebenfalls PCR-Schnelltests, die mit einem Test-Kit funktionieren und ohne Labor verwendet werden können. Das Ergebnis eines PCR-Schnelltest liegt oft bereits nach zweieinhalb Stunden vor, allerdings benötigen sie mehr Viruslast und sind weniger zuverlässig. Ist das Ergebnis aber positiv, ist der Patient mit hoher Sicherheit ansteckend.

Antigen-Test

Ein Antigen-Test bietet im Vergleich zum PCR-Test eine¬†einfach Anwendung, schnelle Ergebnisse nach nur¬†15 bis 30 Minuten¬†sowie einen g√ľnstigen Preis. Allerdings sind sie¬†weniger sensibel¬†als PCR-Tests und liefern kein Ergebnis, wenn die Viruslast im Abstrich zu gering ist. Bei einem positiven Ergebnis eines Antigen-Tests sollte also ein weiterer¬†PCR-Test im Labor gemacht werden. Au√üerdem kann der Antigen-Test ebenso¬†falsch-positiv¬†ausfallen, wenn der Patient mit einem anderen,¬†√§hnlichen Coronavirus¬†infiziert ist. Auch ist ein¬†falsch-negatives¬†Ergebnis m√∂glich, wenn die Viruslast im Rachenabstrich zu gering ist.

Antigen-Tests sind eignen sich daher vor allem, um bei¬†symptomlosen Patienten¬†eine Infektion nachzuweisen. Durch die schnelle Durchf√ľhrung und kurze Wartezeit k√∂nnen auch¬†gr√∂√üere Menschenmengen¬†in einem kleinen Zeitraum getestet werden, um Infizierte von wahrscheinlich Nicht-Infizierten zu trennen. F√ľr die Probenentnahme ist jedoch eine¬†medizinische Schulung¬†notwendig, weshalb der Antigen-Test f√ľr den privaten Gebrauch ungeeignet ist.

Antikörpertests

Antik√∂rpertests funktionieren ganz anders als PCR- und Antigen-Tests: Sie sollen nicht das Virus selbst, sondern die¬†Reaktion des Immunsystems¬†auf den Erreger erfassen. Daf√ľr wird¬†Blut¬†des Patienten auf eine¬†pr√§parierte Fl√§che¬†gegeben, die auf Antik√∂rper reagiert. Der menschliche K√∂rper bildet in den ersten Tagen bzw. Wochen nach der Infektion bereits Antik√∂rper gegen den Erreger.

In vielen F√§llen sind Antik√∂rper auch nach¬†mehreren Monaten¬†noch im Blut des Patienten nachweisbar. Mit einem Antik√∂rpertest kann so auch im¬†Nachhinein¬†eine Infektion nachgewiesen werden. F√ľr den Nachweis einer akuten Infektion sind Antik√∂rpertests aber ungeeignet. Stattdessen sind sie sinnvoll, um die¬†Dunkelziffer¬†der Infektionen in der Bev√∂lkerung nachtr√§glich zu ermitteln.

√úbersicht der Impfstoffe

Die Impfungen¬†gegen das Coronavirus haben um den¬†Jahreswechsel 2020/2021¬†begonnen. Das Ziel ist, bis Ende¬†September 2021¬†jeden Impfwilligen versorgt zu haben. Da zu Beginn nur begrenzt Impfstoff zur Verf√ľgung steht, hat die Bundesregierung mit einer¬†Impfverordnung¬†drei Stufen der Priorisierung festgelegt. Geplant ist, allen Menschen bis¬†Sommer 2021¬†ein Impfangebot gemacht werden kann. Wer wann und wo geimpft werden kann, wird von den Bundesl√§ndern geregelt.

Zur Impfung freigegeben wurden in Deutschland bislang drei Impfstoffe: Am 21. Dezember hat die EU-Kommission dem Impfstoff von Biontech und Pfizer die Zulassung erteilt, am 6. Januar folgte die Genehmigung des Moderna-Impfstoffs. Der Impfstoff des Unternehmens AstraZeneca ist seit dem 29. Januar in der EU zugelassen. 

Die Impfstoffe unterscheiden sich vor allem in ihrer Art und dem zeitlichen Abstand zwischen den Dosen. Die Impfung von BioNTech/Pfizer und Moderna sind mRNA-Impfstoffe, das heißt, sie enthalten Erbinformation des Virus, die durch Boten-RNA in die Körperzellen gelangen, wo Teile des Virus nachgebildet werden. Auf diese Nachbildungen reagiert das Immunsystem und bildet einen Immunschutz. Die mRNA aus der Impfung wird kurz nach der Impfung abgebaut.

Im¬†Unterschied¬†zur mRNA-Impfart ist der Impfstoff von AstraZeneca ein¬†Vektorimpfstoff. Statt durch Boten-RNA werden die Erbinformationen des Corona-Virus durch ein abgeschw√§chtes, f√ľr den Menschen¬†harmloses Virus¬†in die K√∂rperzellen transportiert, woraufhin das Virus nachgebaut wird und das¬†Immunsystem¬†aktiviert. Vektorimpfstoffe sind bereits¬†erprobt¬†und kamen z.B. bei der Bek√§mpfung von Ebola zum Einsatz.

Auch die empfohlenen zeitlichen Abstände zwischen den zwei Impfdosen der jeweiligen Impfstoffe unterscheiden sich. Zwischen den Impfungen von BioNTech/Pfizer sollten 21 Tage liegen, zwischen denen von Moderna 28 Tage. Etwas variabler gestaltet sich der empfohlene Zeitraum zwischen den Impfungen mit dem AstraZeneca-Impfstoff: Hier liegt der empfohlene zeitliche Abstand zwischen 28 und 84 Tagen. 

Auch in der¬†empfohlenen Alterbegrenzung¬†gibt es Unterschiede: BioNTech/Pfizer-Impfstoff wird ab¬†16 Jahren, Moderna-Impfstoff wird ab¬†18 Jahren¬†geimpft. Die empfohlene Altersbegrenzung von AstraZeneca liegt¬†zwischen 18 und 64 Jahren, da bei diesem Impfstoff zurzeit zu¬†wenig Daten¬†zur Wirksamkeit dieses Impfstoffs bei Personen im Alter von 55 Jahren und √§lter verf√ľgbar sind. Das liegt daran, dass w√§hrend der¬†Zulassungsstudie¬†nur jeweils etwa¬†300 Teilnehmer¬†in der Impfstoff- und Placebo-Gruppe ber√ľcksichtigt werden konnten, was zu wenig ist, um eine¬†wissenschaftlich fundierte Aussage¬†√ľber die Impfstoffwirksamkeit in dieser Altersgruppe zu treffen.

Weitere Informationen zur Impfung gibt es bei der Bundesregierung.

Mit Schutz zum Impfzentrum

Vor, w√§hrend und nach Eurer Impfung¬†ist es nat√ľrlich weiterhin¬†wichtig, Euch und andere weiterhin vor einer¬†Ansteckung¬†zu sch√ľtzen. Wichtige¬†Ma√ünahmen¬†sind weiterhin¬†Kontaktbeschr√§nkungen, Abstands- und¬†Hygieneregeln¬†sowie der¬†Mund-Nasen-Schutz¬†und¬†Desinfektionsmittel. Da sich durch einen Besuch im Impfzentrum Kontakte mit einer gr√∂√üeren Personenanzahl nicht vermeiden l√§sst, hier einige¬†Tipps¬†zur Vermeidung einer Ansteckung.

Haltet m√∂glichst immer und √ľberall mindestens einen¬†Abstand von 1,50 m¬†zu anderen Personen und tragt einen¬†Mund-Nasen-Schutz, damit sich Tr√∂pfchen, die beim Sprechen, Niesen und Husten entstehen, nicht in der Luft verteilen. Der Mund-Nasen-Schutz sollte auch regelm√§√üig¬†gewechselt¬†werden. Wascht Euch¬†h√§ufig und gr√ľndlich¬†die H√§nde mit Seife. Wenn Ihr unterwegs seid, benutzt am besten¬†H√§nde-Desinfektionsmittel.



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