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Berlin

10 Tipps ☕ Frühstücken & 🥐 Brunchen in Berlin


Zurzeit gibt es rund 3,6 Millionen Einwohnern in Berlin. Davon kommen kommen mehr als 500.000 aus rund 190 unterschiedlichen Ländern. Zahlreiche internationale Einwanderer haben ihre köstlichen Landesküchen mit an die Spree und Havel gebracht. Die Bewohner und Besucher der Hauptstadt können somit nicht nur mittags und abends, sondern auch schon morgens kulinarische Weltreisen unternehmen. Traditionsreiche Lokalitäten sind ebenso brandneue Orte zum Frühstücken und Brunchen in fast allen Berliner „Kiezen“ zwischen Tegel, Spandau, Köpenick und Zehlendorf zu finden. Die Auswahl ist groß und viele Cafés und Restaurants sind von morgens bis in den späten Nachmittag, Abend oder sogar bis tief in die Nacht geöffnet. Brunchen und frühstücken in Berlin? Das ist wirklich kein Problem! Um die Qual der Wahl ein wenig zu mildern, haben wir im Folgenden eine Liste mit bekannten und seit Langem bewährten gastronomischen Einrichtungen zusammengestellt.

Folgende LOCATIONS stellen wir euch vor:

The Mandala Hotel, Berlin-Mitte - Exquisit direkt am Potsdamer Platz

Berlin ist bekanntlich sehr groß und bietet auch sehr viel zu sehen. Eine gute Möglichkeit, die unzähligen Attraktionen und Sehenswürdigkeiten der Stadt zu entdecken, ist eine sich in konzentrischen Kreisen von der Mitte aus nach außen bewegende Herangehensweise. Bei diesem Vorgehen sollte mit dem Berliner Zentrum, genauer gesagt am weltberühmten Potsdamer Platz in unmittelbarer Nähe des Reichstags und Brandenburger Tors begonnen werden. Bereits Mitte des 18. Jahrhunderts erstmals angelegt, lag der Platz durch die ihn teilende Berliner Mauer zwischen August 1961 und November 1989 in einem scheinbar nie endenden Dornröschenschlaf. Mit dem gänzlich unverhofften Fall der Mauer rückte die unbebaute innerstädtische Brache wieder in den Mittelpunkt der zusammenwachsenden Stadt. Während der 1990er Jahre stand hier die größte Baustelle Europas.

1999 eröffnete schließlich auch das mit 5 Sternen klassifizierte The Mandala Hotel in der Potsdamer Straße fußläufig vom Potsdamer Platz entfernt. Brunchen und frühstücken kann man hier gleich zwei Mal in sehr stilvollem Ambiente. Von dem vielen Verkehr vor der Tür dringt weder in das „Restaurant FACIL“ noch in die „Qiu Bar & Restaurant“ ein Laut.

Wer seinen Tag in Berlin schon früh beginnen möchte, findet im FACIL jeweils von Montag bis Freitag zwischen 6.30 und 11.00 sowie samstags und sonntags von 7.00 bis 12.00 Uhr ein reichhaltiges Frühstücksbuffet mit zahlreichen frischen regionalen Produkten wie Käse, Wurst und Marmeladen sowie selber gebackenem Brot und Gebäck. Diverse leckere Eierspeisen sowie Pfann- bzw. Eierkuchen erleichtern den Start in den Tag ebenso schmackhaft. Auch Süßes wie etwa ein gesundes Müsli mit Obst stehen für die Gäste bereit. Für Nachteulen und Langschläfer bietet schließlich das hauseigene „Qiu Bar & Restaurant“ montags bis freitags zwischen 10.00 und 12.00 Uhr das „ten2twelve Frühstück“ mit gleichermaßen großer Auswahl. Praktisch ist auch die Möglichkeit zur Onlinereservierung mit erstem und zweitem Wunschdatum, um mit fantastischem Blick über den Potsdamer Platz und den angrenzenden Tiergarten zu brunchen und zu frühstücken.

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Schwarzes Café, Berlin-Charlottenburg - Ein Klassiker in der City West

Gemeinsam mit dem bundesweit als bunte Einkaufs-, Gastro- und Flaniermeile bekannten Kurfürstendamm („Kudamm“) ist die nördlich parallel zu diesem verlaufende Kantstraße eine der wichtigsten Lebensadern der sog. „City West“ in Berlin-Charlottenburg. Speziell rund um den bis heute recht mondänen Savignyplatz, wie auch in der Kantstraße selbst befinden sich zahlreiche, zu allen Tages- und Jahreszeiten gut besuchte Bars, Klubs, Cafés und Restaurants.

Eine der bekanntesten Einrichtungen in der Gegend ist zweifelsohne das Schwarze Café in der Kantstraße 148. Schon seit 1977 empfängt die damals noch als „Spontitreffpunkt“ berühmt-berüchtigte Institution unweit des U-Bahnhofs Uhlandstraße (U1) und S-Bahnhofs Savignyplatz (S3, 5, 7, 9, 75) durstige und hungrige Besucher (fast) die ganze Woche über rund um die Uhr. Aktuell bis auf dienstags zwischen 3.00 und 10.00 Uhr morgens lässt es sich hier von der Wochenkarte zwischen 11.30 und 22.00 Uhr bestens speisen oder auch hervorragend brunchen und frühstücken. Zur Auswahl stehen zurzeit die 15 Frühstücksvarianten bretonisch, französisch, gemischt, Exzess, Käse, Schinken, Lachs, Avocado, Tiffany, Melone, Aroma Plus, Casablanca, Erste Liebe, Späte Liebe und Love on the Run zu durchweg fairen Preisen. Alternativ hierzu oder auch zuzüglich lassen sich verschiedene Eierspeisen (Eier im Glas, Rühr- oder Spiegeleier aus zwei Eiern mit Toast und Butter oder Schinken, Schafskäse und Tomaten) bestellen.

Als Extras zum Brunchen und Frühstücken gibt es darüber hinaus Brötchen, Croissants, Mehrkornbrötchen, Vollkornbrot, Käse, Schinken, Salami, Putenbrust, Lachs, Butter, Nutella, Honig, hausgemachte Marmelade, Weintrauben, Avocados, gekochte Eier, Rühreier, Grapefruit und Oliven. Sehr umfangreich und nahezu legendär ist auch die Auswahl an warmen und kalten Getränken im Schwarzen Café. Frisch gebrühter Kaffee und Tee in allen bekannten und weniger bekannten Varianten, Erfrischungsgetränke oder frisch gepresste Säfte für die passende Dosis an Vitaminen am Morgen sorgen für die passende flüssige Untermalung eines jeden Frühstücks. Und wer schon früh etwas zu feiern hat, kann dies bei seinem Frühstück vor Ort natürlich auch mit diversen Bieren, Weinen sowie erlesenem Sekt, Prosecco oder Champagner tun.

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Maracay Coffee, Berlin-Kreuzberg - Frühstücken in historischem Umfeld

Benannt nach dem Berliner Politiker und Reichskanzler in der Weimarer Republik Gustav Ernst Stresemann (1878-1929), verbindet die gut 1,5 Kilometer lange Straße bekannte Adressen wie den Potsdamer und Askanischen Platz. So findet auch die Wilhelmstraße hier ihren Anschluss. Bei einem ausgedehnten Spaziergang können auch mehrere bedeutende historische Gebäude von innen und/oder außen besichtigt werden. So etwa das zurzeit sich im Umbau befindliche Deutschlandhaus, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im von 1926 bis 1931 errichteten Europahaus, die als Denkmal erhaltene Ruine des einstigen Anhalter Bahnhofs, das Hebbeltheater und das Willy-Brandt-Haus als Bundeszentrale der SPD.

Auch in den Quer- und Seitenstraßen gibt es für Besucher in Berlin viel zu entdecken. So zum Beispiel einen der letzten erhaltenen Wachtürme an der Berliner Mauer (Erna-Berger-Straße), das Gebäudeensemble der „Park Kolonnaden“ und den denkmalgeschützten Meistersaal (Köthener Straße), ein Teilstück der Berliner Mauer (Niederkirchnerstraße), das Bundesfinanzministerium im Detlev-Rohwedder-Haus (Wilhelmstraße), den Park am Gleisdreieck (Möckernstraße) und den Landwehrkanal (Großbeerenstraße).

Bevor aber die viele Attraktionen ablaufen werden sollte man sich zunächst einmal ausgiebig mit einem tollen Frühstück stärken. Perfekt hierfür bietet sich das praktisch direkt am S-Bahnhof Anhalter (S1, 2, 25, 26) gelegene sowie gemütliche Kaffeehaus „Maracay Coffee“ in der Stresemannstraße 72 (10963 Berlin) an. Montags bis donnerstags von 8.00 bis 19.00, freitags von 8.00 bis 20.00 sowie samstags von 9.00 bis 20.00 und sonntags von 9.00 bis 19.00 Uhr kommen (nicht nur) Kaffeeliebhaber garantiert voll und ganz auf ihre Kosten. Zu Espresso, Créma, Americano, Mocca, Cappuccino und Milchkaffee wahlweise auch mit laktosefreier, Soja-, Hafer- oder Mandelmilch und diversen „Flavours“ (Sirup) sowie Tees, Säften, Smoothies und Milchshakes werden hier 11 verschiedene Frühstücke gereicht.

Leckere Rühr- oder Spiegeleier auf Toast mit Tomate, Pute, Zwiebeln, Salami oder türkischer Knoblauchwurst (Sucuk), getoastete Sandwiches mit drei Zutaten und Käse, ein Buttercroissant oder zwei Toasts mit Butter und Marmelade, reichhaltige Frühstücksteller für eine oder zwei Personen. Auch das skandinavische oder das vegetarische Frühstück sowie frisch belegte Croissants oder Körnerbrötchen und täglich wechselnde Suppen zwischen November und März bieten eine stabile und schmackhafte Grundlage für den bevorstehenden Tag.

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Novotel Berlin Am Tiergarten, Berlin-Mitte - An der Ost-West-Achse

Die nach dem Volksaufstand in der DDR im Juni 1953 benannte Straße zieht sich über gut 3,5 Kilometer vom Brandenburger Tor über den Großen Stern bis zum Ernst-Reuter-Platz. Bereits im Jahr 1697 im Auftrag des preußischen Kurfürsten Friedrich III. als Verbindung des Berliner Stadtschlosses mit Schloss Lietzenburg angelegt, hat sich die Straße im Laufe der Zeit zu einer der bedeutendsten Ost-West-Verbindungen in Berlin entwickelt. Doch nicht nur viele Autos nutzen die wichtige Achse tagtäglich, auch zahlreiche Touristen wandern und radeln auf den breiten Wegen beiderseits der drei- bis vierspurigen Straße.

Die am meisten fotografierten Sehenswürdigkeiten sind sicherlich das 1945 errichtete Sowjetische Ehrenmal nahe des Reichstags und die von 1864 bis 1873 erbaute Siegessäule mit der sie krönenden Göttin Viktoria („Goldelse“) auf dem Großen Stern. Speziell im Sommer ist der umliegende, 210 Hektar große Tiergarten auch eine der beliebtesten grünen Oasen der Stadt. Hier treffen sich alle Alters- und Einkommensklassen sowie Nationalitäten, um Sport zu treiben, zu grillen, zu picknicken, zu lesen oder einfach nur auf eine der vielen Liegewiesen in der Sonne zu dösen.

Nach langen Spaziergängen durch eine der größten Berliner Grünanlagen lässt die frische Luft natürlich den Hunger wachsen. Auch wer sich vor einer Erkundung des Tiergartens stärken möchte, wird schnell fündig. Gut gelegen für ein Frühstück direkt am S-Bahnhof Tiergarten (S 3, 5, 7, 9, 75) befindet sich etwa das Novotel Hotel Berlin Am Tiergarten 106-108. Besonders unter schlaflosen Nachtschwärmern und/oder Frühaufstehern schon lange ein toller Geheimtipp ist das täglich zwischen 4.00 und 6.30 Uhr servierte Frühaufsteher-Frühstück. In den klimatisierten Räumen des stilvoll eingerichteten Restaurants oder auf einer der schönsten Terrassen Berlins können Gäste beim morgendlichen Kaffee oder Tee mit frischen Brötchen und diversen Beilagen wunderbar die ersten Sonnenstrahlen über der großen Stadt genießen Das umfangreiche Frühstücksbuffet wird regelmäßig von den Besuchern in den höchsten Tönen gelobt. Derart erstklassig gesättigt lässt es sich bestens durch den Tiergarten oder über den benachbarten „Original Berliner Trödelmarkt“ immer sonnabends und sonntags zwischen 10.00 und 17.00 Uhr flanieren.

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Café Einstein Stammhaus, Berlin-Schöneberg - Ein Stück Wien in Berlin

Die gut zwei Kilometer lange Kurfürstenstraße in den beiden Berliner Bezirken Mitte und Tempelhof-Schöneberg ist eine Straße voller urbaner Gegensätze. An ihrem östlichen Ende an der Dennewitzstraße sind in den letzten Jahren zahlreiche neue Wohnbauten und der große grüne Westpark als Teil des Parks am Gleisdreieck entstanden. Im Verlauf über die stark befahrene Potsdamer Straße zeigt sich die Kursfürstenstraße eher rau und recht ungeschminkt. In Richtung ihres westlichen Endes am Olof-Palme-Platz vor dem Aquarium im Zoologischen Garten präsentiert sie sich wieder edel und von zahlreichen Luxushotels sowie hochpreisigen Geschäften gesäumt.

Während es in der Kurfürstenstraße selbst außer dem Stammhaus des traditionsreichen Café Einstein und manchen schönen Altbauten aus der Gründerzeit nicht allzu viele Attraktionen gibt, befinden sich solche doch im näheren Umkreis. Neben dem oben bereits genannten Zoo sind vor allem das Bauhaus-Archiv am Landwehrkanal in der Klingelhöferstraße, das Europacenter am Breitscheidplatz, der Femina-Palast in der Nürnberger Straße und die Varieté-Bühne „Wintergarten“ in der Potsdamer Straße zu nennen. Nicht weit entfernt vom U-Bahnhof Kurfürstenstraße (U1) liegen auch die Neue Nationalgalerie und Staatsbibliothek sowie der Heinrich-von-Kleist-Park.

Als beliebter Treffpunkt von Künstlern aller Art hat sich das Stammhaus des Café Einstein schon kurz nach seiner Eröffnung im Jahr 1979 einen sehr guten Namen gemacht. Die in einer 1878/1879 im Stil der italienischen Renaissance erbauten Fabrikantenvilla untergebrachte Lokalität gilt als ein sehr gelungenes Beispiel authentischer Wiener Kaffeehauskultur in Berlin. Passend zum österreichischen Vorbild ist die Einrichtung vom Fischgrätparkett bis zur Möblierung in edlem Holz gehalten. Hier kann man sich als Gast beim Brunchen und Frühstücken noch wirklich Zeit lassen, die vielen Kaffee- und Teespezialitäten genießen und die ausliegenden Zeitungen und Zeitschriften ausführlich studieren. Das Einstein-Frühstück für eine oder zwei Personen, das Wiener, Pariser, Jerusalem oder New Yorker Frühstück, der Avocado Bagel, das Vital- oder Käsefrühstück sowie Lachs und Flusskrebse werden täglich von 8.00 bis 18.00 Uhr serviert. Ebenfalls auf der Karte stehen das Kräuteromelette mit Waldpilzen und Emmentaler, Ham/Bacon and 2 eggs, diverse Rühreivariationen sowie Obstsalat, Müsli mit Joghurt und frischen Früchten und Joghurt mit frischen Früchten und Honig.

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Brasserie Desbrosses, Berlin-Tiergarten - Frühstücken wie die Kaiser


Seit der Eröffnung im Januar 2004 gehört das 5-Sterne-Superior-Hotel The Ritz-Carlton Berlin am Potsdamer Platz zu den luxuriösesten Hotels der Stadt. In 303 Zimmern und 40 Suiten auf 19 Stockwerken logiert man hier mit Blick auf die gesamte Umgebung in bis zu 70 Meter Höhe. Als Teil des imposanten Gebäudeensembles Beisheim Center ist das Luxushotel sowohl baulich als auch organisatorisch in dessen Infrastruktur eingebunden. Dementsprechend nutzen viele Bewohner des Beisheim Centers auch die erstklassigen gastronomischen Einrichtungen und Serviceleistungen des Hotels. So finden in der in britischem Stil eingerichteten Bar „The Curtain Club“ montags bis sonntags ab 10.00 Uhr bis zu 60 Teilnehmer Platz für Gesprächsrunden. Mittwochs bis samstags zwischen 21.00 und 1.00 Uhr wird zu den fantastischen Cocktails und der hervorragenden Küche auch Livemusik am Piano geboten. Ebenso exklusiv wie die Bar zeigen sich die immer donnerstags bis sonntags jeweils von 14.00 bis 16.30 Uhr geöffnete „Tea Lounge“ mit einer Auswahl von 40 Teesorten und die Bar „Fragnances“, wo Cocktails zu dezenten Raumdüften von Armani, Bulgari und Guerlain kredenzt werden.

Das beeindruckendste Prachtstück des Hauses ist aber sicherlich die französische „Brasserie Desbrosses“ mit Originalmobiliar aus dem Jahr 1875. Die Brasserie wurde 2003 in Mâcon im Südburgund komplett mit Steinfliesen, den von Hand bemalten historischen Wandpaneelen, sämtlichen Stühlen und Spiegeln und dem dunklen Parkettboden abgebaut sowie sorgfältig restauriert und anschließend im Ritz-Carlton Berlin wieder eröffnet. Immer montags bis sonntags von 6.30 bis 14.30 sowie 18.00 bis 23.00 Uhr können sich Gäste hier nach allen Regeln der kulinarischen Kunst verwöhnen lassen, die Dinnerkarte steht bis 22.00 Uhr zur Verfügung.

Ein ganz besonderes Erlebnis der einzigartigen Art ist dabei das hier servierte Frühstück mit Hummer, Austern, weiteren Meeresfrüchten und feinsten Wurstwaren sowie bestens sortierten Roastbeef-, Käse- und Kuchenstationen. An den „Live Cooking Stations“ im Frühstücksraum bereiten erfahrene Show-Köche die Speisen auch direkt vor den Augen der Gäste zu. Besonders vielseitig und luxuriös ist das sonntägliche „Champagnerbrunch“, für das wegen der großen Nachfrage eine Reservierung erbeten wird.

>> Mehr über die Brasserie Desbrosses (weitere Impressionen & Highlights, Anfahrt & Öffnungszeiten) gibt es hier!

Jules Verne, Berlin-Charlottenburg - Für Feinschmecker und Kenner

Die Straßen rund um den Charlottenburger Savignyplatz wurden mehrheitlich gegen Ende des 19. Jahrhunderts für bürgerliche Wohnbauten angelegt. Hier lebten vor dem Zweiten Weltkrieg zahlreiche bekannte Künstler, Verleger und Wissenschaftler. Gedenktafeln in der Umgebung sind zum Beispiel für George Grosz, Mascha Kaléko, Tilla Durieux, Otto von Gierke, Else Ury, Emil Nikolaus von Reznicek, Leo Blech und Günter Neumann angebracht. Bis heute ist die Gegend eine sehr begehrte Wohnlage mit dementsprechenden Preisen für Miet- und Eigentumswohnungen. Die zentrale Lage unweit des Bahnhofs Zoo und Kurfürstendamms hat auch schon früh die Ansiedlung zahlreicher gastronomischer Einrichtungen gefördert. Restaurants, Cafés und Bars findet man hier in großer Auswahl auf Schritt und Tritt.

Ein im ganzen Berliner Westen bekanntes Traditionslokal mit viel Stammkundschaft ist auch das Restaurant Jules Verne in der Schlüterstraße. Genauso bunt gemischt wie das begeisterte Publikum ist auch die international und multikulturell ausgerichtete Speisekarte. Zu den Klassikern der ungemein vielseitigen Küche zählen Austern, Couscous, Humus und Falafel aus eigener Produktion, hausgemachte Currywurst vom Kalb, Königsberger Klopse, Kaiserschmarrn, Tarte Tatin, eine riesige französische Käseauswahl und das Wiener Schnitzel.

Sehr kreativ und fantasievoll zeigen sich auch die Namen für die insgesamt 12 Frühstücksvarianten. „Fünf Wochen im Ballon“, „Nord gegen Süd“, „Die Eissphinx“, „Die Propellerinsel“, „Der Schuss am Kilimandscharo“, „20.000 Meilen unter dem Meer“, „In 80 Tagen um die Welt“, „Herr Dis und Fräulein Es“, „Reise um den Mond“ und „Zwei Jahre Ferien“ nennen sich die Frühstücksvariaten. Besonders gut besucht ist das Jules Vernes in der Regel samstags und sonntags von 9.00 bis 14.30 Uhr, wenn dort der große Brunch mit allen Geschmacksrichtungen von süß bis herzhaft angeboten wird. An Feiertagen wird die ohnehin schon sehr reichhaltige Auswahl sogar noch einmal um ein paar extra Spezialitäten aufgestockt.

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Café Butter, Berlin-Prenzlauer Berg - Im Kiez der kreativen Künstler

1897 als Naherholungsgebiet für die Bewohner der dicht bebauten Straßen im Umkreis angelegt und nach dem Potsdamer Physiker Hermann Ludwig Ferdinand von Helmholtz (1821-1894) benannt, ist der Helmholtzplatz heute ein bekannter Treffpunkt im Prenzlauer Berg. Das umliegende Gebiet hat sich in den fast drei Jahrzehnten nach der deutschen Wiedervereinigung optisch recht stark verändert. Die meisten Fassaden der Häuser in der Dunckerstraße erstrahlen in hellen Pastelltönen. Zahlreiche Cafés, Bars, Klubs, Galerien und Restaurants empfangen Gäste aus aller Welt. Über die historische Entwicklung der Bebauung seit 1900 kann man sich umfassend im Heimatmuseum des Ortsteils in der Dunckerstraße 77 informieren.

Weitere empfehlenswerte Sehenswürdigkeiten in der Nähe sind das MACHmit! Museum für Kinder in der Senefelderstraße und das Zeiss-Großplanetarium in der Prenzlauer Allee. Das Haus an der Ecke der Duncker- und Raumerstraße wird häufig von Filmfans fotografiert, da hier der bekannte deutsche Regisseur Andreas Dresen im Jahr 2005 seinen erfolgreichen Spielfilm „Sommer vorm Balkon“ drehte.

Nicht auf dem Balkon, sondern in der Sonne auf einer schönen Terrasse, sitzt man im Sommer in Berlin im großzügigen Café Butter in der Pappelallee. Spätestens seit sich in der Straße 2010 der weltweit renommierte Suhrkamp Verlag angesiedelt hat, gilt die Pappelallee auch als Treffpunkt kreativer Köpfe aus Kunst und Kultur. Das Café Butter dient somit häufig als verlängertes Wohnzimmer mehr oder weniger bekannter Autoren und Schriftsteller. Doch auch „Normalsterbliche“ genießen hier gerne das täglich ab 9.00 Uhr morgens angebotene Frühstück. Alle Speisen werden hier frisch und nach Möglichkeit exklusiv aus saisonalen und regionalen Produkten zubereitet. Das umfangreiche vegetarische Angebot zum Brunchen und Frühstücken ist mustergültig.

Etwas voller wird es im Café Butter zumeist an Wochenenden und Feiertagen, da dann dort das große Frühstücksbuffet zahlreiche Besucher anzieht. Neben Wurst, Käse und Fisch stehen dann auch frisch zubereitete Salate und warme Snacks wie Bratkartoffeln, hausgemachte Hackfleischbällchen, Rührei, Chicken Wings sowie süßen Leckereien wie Milchreis, Mousse au Chocolat und Rote Grütze auf den Tischen im Gastraum.

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Mauna Kea, Berlin-Friedrichshagen - Vor dem Baden im See frühstücken

Die 1,3 Kilometer lange Bölschestraße im südöstlich gelegenen und recht grünen Berliner Bezirk Treptow-Köpenick liegt die bekannteste und wichtigste Haupt- und Einkaufsstraße des Ortsteils Friedrichshagen. Viele schön anzusehende und sorgfältig sanierte Gebäude aus den Epochen Gründerzeit und Jugendstil säumen die Verbindung von Fürstenwalder Damm im Norden und Müggelseedamm im Süden. Über 100 denkmalgeschützte Häuser stehen in der Straße, so auch das ehemalige, heute als Veranstaltungszentrum genutzte Rathaus Friedrichshagen von 1899 und die im neugotischen Stil im Jahr 1903 erbaute Christophoruskirche.

Gut besucht mit Gästen aus ganz Berlin und Brandenburg ist die Bölschestraße vor allem im Mai, wenn dort das bereits seit 1990 regelmäßig veranstaltete Bölschestraßenfest stattfindet. Bei heißen Temperaturen im Sommer dient die Straße auch als „Einflugschneise“ für Besucher des Strandbads Friedrichshagen am Müggelsee. Der S-Bahnhof Friedrichshagen wird von der S-Bahn-Linie 3 sowie den Tramlinien 60, 61 und 88 bedient.

Nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über ist das gemütliche Frühstückscafé und Restaurant Mauna Kea in der Bölschestraße 44 ein schöner Ort zum Brunchen und frühstücken. Täglich ab 8.00 morgens bis 15.00 Uhr am Nachmittag können sich die Gäste hier mit vielseitigen internationalen Frühstücksmenüs verwöhnen lassen. Zur Auswahl stehen die Varianten französisch klassisch, indisch verführerisch, deutsch gehaltvoll, asiatisch exotisch, skandinavisch frisch, spanisch temperamentvoll, mexikanisch feurig, arabisch verhüllt, englisch typisch, käsig satt, Mauna Kea tête a tête für Zwei, Iron Man konditioniert, saftig süß, knackig gesund und exotisch verträumt. Zu allen Frühstücken werden selbst gebackene Schrippen und Brötchen gereicht.

Bestens zum Brunchen und Frühstücken eignen sich auch die vielseitigen Eierspeisen aus drei Eiern als Rühr- oder Spiegelei. Verschieden belegte Bagels und Tramezzini komplettieren die reichhaltige Frühstückskarte des nach dem Vulkan und höchsten Berg auf Hawaii Mauna Kea (Weißer Berg) benannten Restaurants in der Bölschestraße. Die Zubereitung erfolgt stets frisch und kann deshalb bei größerem Andrang ein paar Minuten in Anspruch nehmen. Die eventuelle kurze Wartezeit kann man sich aber bestens mit der Lektüre eines der Bücher aus der großen Bücherwand in einem der ausgesprochen bequemen Sessel verkürzen.

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Reichstag Dome Restaurant and Café, Berlin-Tiergarten - Auf dem Dach

Im zwischen 1884 und 1894 unter Leitung des deutschen Architekten Johann Paul Wallot (1841-1912) errichteten Reichstagsgebäude an der repräsentativen Adresse Platz der Republik im Berliner Ortsteil Tiergarten befindet sich seit 1999 der Sitz des Deutschen Bundestages und der Bundesversammlung. Das im Stil der Neorenaissance und des Neobarock erbaute Gebäude ist eines der berühmtesten Wahrzeichen der Stadt Berlin und spätestens seit der spektakulären Verhüllung durch das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude im Sommer 1995 weltweit berühmt.

Besonders häufig von Touristen aus aller Welt besucht wird die nachträglich aufgelagerte Kuppel, die seit Juli 2012 jedoch nur mit einer Anmeldung vor Ort sowie einem Vorlauf von etwa zwei Stunden betreten werden kann. Ebenfalls eine mindestens 24-stündige vorherige Anmeldung mit Namen, Vornamen und Geburtsdaten aller Gäste ist wegen der erhöhten Sicherheitsmaßnahmen im Deutschen Bundestages auch für einen Besuch des 1998 auf dem Dach des Reichstags eröffneten Käfer Dachgarten-Restaurant Berlin von Nöten. Nach der erfolgreichen Überprüfung durch Polizei und Sicherheitsdienst muss beim Einlass auch ein gültiges Ausweisdokument mit Lichtbild vorgezeigt werden.

Das von der international tätigen und erfolgreichen Käfer-Gruppe mit Sitz in Vaterstetten-Parsdorf bei München betriebene Restaurant ist weltweit das einzige öffentliche Restaurant in einem Parlamentsgebäude. Hier wird täglich von 9.00 bis 16.30 sowie 18.30 bis 00.00 Uhr moderne deutsche Feinkostküche mit fantastischem Fernblick auf ganz Berlin serviert. Sehr populär ist das hell und freundlich eingerichtete Etablissement auch als Ort zum Brunchen und Frühstücken. Zu stets frisch aufgebrühten Heißgetränken wie Tee und Kaffee wird hier oben zum Beispiel gerne das reichhaltige Wohlfühlfrühstück bestellt. Dazu gehört je ein Glas Prosecco und frisch gepresster Orangensaft, Brötchen, Vollkornbrot, Plunder, Croissant, hausgemachte Marmeladen, Honig, Butter, vier Käsesorten, Rindersaft- und luftgetrockneter Schinken, Putenbrust, Roastbeef, Salami, geräucherter Lachs mit Honig-Dill-Soße, Rühreier von zwei Freilandeiern, Biojoghurt mit Fruchtmark und frischem Obstsalat.

Alternativ hierzu kann auch das „Fit für Berlin Frühstück“ mit hausgemachtem Tee, gebackenem Kürbis, pochiertem Bio-Ei, gegrillten Champignons, Kürbiskernen, Buchweizen, Kichererbsencreme und Rucola genossen werden. Deftig und herzhaft empfiehlt sich das Bayerische Frühstück mit einem kleinen Weißbier, zwei Weißwürsten samt süßem Senf, Münchner Wurstsalat, hausgemachtem Obatzda, Radieschen und einer Laugenbrezel. Kraft für den ganzen Tag verspricht auch der Stramme Max mit fränkischem Schwarzrauchschinken auf knusprigem Heidebrot mit Bergkäse, Gewürzgurken, drei Bio-Spiegeleiern und Salatherzen.

>> Mehr über das Reichstag Dome Restaurant & Café (weitere Impressionen & Highlights, Anfahrt & Öffnungszeiten) gibt es hier!

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